Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 8

Quelle Bilder: Feuerwehr Geiselbullach

Heute Nachmittag wurden unsere Einsatzkräfte gemeinsam mit der FFW-Graßlfingund der Feuerwehr Gröbenzell auf die BAB 8 in Fahrtrichtung München zu einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Im vierspurigen Bereich an der Teilung zur A99a war es zum Zusammenstoß zwischen insgesamt drei Fahrzeugen gekommen, zwar wurde keine der Personen tatsächlich eingeklemmt, aber dennoch verletzten sich insgesamt fünf Personen leicht und eine Person mittel bis schwer.

Die Fahrerin einer Limousine bemerkte vermutlich den stockenden Verkehr zu spät und prallte mit so großer Wucht in einen vor ihr fahrenden SUV, dass dieser noch auf ein drittes Fahrzeug aufgeschoben wurde und sich überschlug. Dem ersteintreffenden Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Geiselbullach – welches sich unter massiven Problemen durch den Stau zur Einsatzstelle durchkämpfen musste – zeigte sich ein chaotisches Bild: die Unfallfahrzeuge waren über drei Fahrstreifen verteilt und der SUV auf der Seite zum Liegen gekommen. Eine erste Erkundung ergab, dass zum Glück alle Personen ihre Fahrzeuge selbstständig hatten verlassen können. Daraufhin wurde die schwer verletzte Patientin umgehend durch unser medizinisches Fachpersonal versorgt, eine Vollsperrung der Autobahn veranlasst und das Erdreich vor eindringenden Betriebsmitteln geschützt. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurde dieser durch uns weiter unterstützt und parallel dazu begonnen die Fahrzeuge nach der polizeilichen Unfallaufnahme auf die Seite zu verbringen, so dass nach rund einer halben Stunde zumindest zwei Fahrspuren wieder freigegeben werden konnten. Nachdem alle Patienten abtransportiert worden waren – die Schwerverletzte in den Schockraum einer umliegenden Klinik – reinigten wir die Unfallstelle.
Nach dem Abtransport der Unfallfahrzeuge und der abschließenden Freigabe durch den Autobahnbetreiber konnte die gesamte Autobahn nach rund eineinhalb Stunden wieder frei befahren werden.